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PhotolumineszenzDie Photolumineszenz-Spektroskopie ist eine sehr empfindliche Methode, um sowohl intrinsische als auch defektbedingte elektronische Übergänge in Halbleitern und Isolatoren zu untersuchen. Es können optisch aktive Defekte in Konzentrationen von bis zu Weiteres empfehlenswertes FachwissenBei der Photolumineszenz (PL) an Halbleitern werden durch Anregung mit Photonen Die meisten Photolumineszenz-Messungen werden bei tiefen Temperaturen (Probe durch flüssigen Stickstoff, 77 K, oder Helium, 4K, gekühlt) durchgeführt, um thermische Ionisierung der optischen Zentren zu verhindern und die Verbreiterung der Photolumineszenz-Linien durch Gitterschwingungen (Phononen) zu vermeiden. Experimenteller AufbauDie Lumineszenz des zu untersuchenden Materials wird durch Lichtanregung erreicht, zum Beispiel durch einen Laser ausreichender Energie. Im Allgemeinen wird vor den Laser ein Filter gestellt, der nicht-lasende Linien des Laserplasmas, die im relevanten spektralen Bereich liegen, eliminiert. Der Laserstrahl wird durch eine Linse auf die Probe im Kryostat fokussiert. Das emittierte Licht (und teilweise auch Streulicht vom Laser) wird wiederum durch 2 Linsen auf den Eingangsspalt des Monochromators fokussiert. Idealerweise wird vor dem Spalt ein Filter montiert, um das Laserstreulicht zu filtern. Im Monochromator wird die Strahlung durch variable Gitter (auswählbar je nach gewünschtem Wellenlängenbereich) spektral zerlegt und das dispergierte Licht auf den Detektor gelenkt. Dort wird das optische Signal je nach Detektorart in ein Strom- oder Spannungssignal umgewandelt. Bei Verstärkung und phasensensitiver Detektion des Signals mittels eines Lock-In-Verstärkers muss die Strahlung (idealerweise gleich vor der Strahlungsquelle) durch einen Chopper moduliert werden. |
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Photolumineszenz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |