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Wilfried KönigWilfried A. König (* 28. Oktober 1939 in Römerstadt (heute Rýmařov); † 19. November 2004 in Hamburg) war ein deutscher Chemiker. Weiteres empfehlenswertes FachwissenNach dem zweiten Weltkrieg verschlug es den geborenen Sudetendeutschen zusammen mit seiner Familie in die Bundesrepublik. In Tübingen begann König 1959 ein Chemiestudium. 1968 promovierte er bei dem damaligen Nestor der analytischen organischen Chemie in Deutschland Ernst Bayer (1927–2002). Er wurde Postdoc in Houston/Texas. In Tübingen habilitierte er sich 1974 und bekam 1975 einen Lehrstuhl für analytische und organische Chemie in Hamburg. Die chromatografischen Enantiomerentrennung wurde zu seinem Hauptforschungsgebiet. 1988 entwickelte er mit modifizierten Cyclodextrinen als Trägersubstanz eine neue Methode der enantioselektiven Gaschromatographie. Inzwischen gehört sie zu den Standards der Isolierung von Racematen. Außerdem leistete er einen wichtigen Beitrag zur Strukturidentifizierung komplizierter Naturstoffe, vor allem Abbauprodukte von Organismen durch Massenspektrometrie. Hierbei verbesserte er unter anderem die Fast Atom-Bombardment-Ionisationstechnik zur Peptid-Analyse. 2004 wurde er mit dem M.J.E. Golay-Preis geehrt. Bücher
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wilfried_König aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |