Konzertierte Aktion für bessere Ausbildung in der Chemie: Mikroverfahrenstechnik in die Unis
Für den breiten Einsatz der Mikroreaktions- und Mikroverfahrenstechnik in der chemischen Industrie werden dringend gut ausgebildete Chemiker und Chemie-Ingenieure benötigt. In den Studiengängen Chemie bzw. Chemieingenieurwesen erfährt die Mikroverfahrenstechnik bislang jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Sie wird in Vorlesungen und vereinzelten Praktika thematisch aufgegriffen, ist jedoch nicht breit eingeführt. Um in Deutschland die geforderte breite Anwendung von Mikroverfahrenstechnik voranzubringen, ist es aber notwendig, dass angehende Chemiker und Chemieingenieure bereits während ihrer Ausbildung mit der neuen Technologie vertraut gemacht werden.
Im Rahmenprogramm "Mikrosysteme" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deshalb mit 1,5 Mio. Euro die Entwicklung von mikroverfahrenstechnischen Anlagen und Komponenten, die für Praktika an Hochschulen und in Praxiskursen geeignet sind, sowie die Konzeption von Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen der Mikroverfahrenstechnik. Aus 13 Projektvorschlägen wählte das BMBF sechs Verbundprojekte für die Förderung aus:
- Mitteldeutscher Cluster von mikroverfahrenstechnischen Lehrexperimenten für die universitäre Aus- und Weiterbildung
- Mikroverfahrenstechnik für die Ausbildung von Fachkräften in der kontinuierlichen Prozessführung
- µ-Consortium
- Multidisziplinäre Initiative der Region Karlsruhe-Freiburg zur Aus- und Weiterbildung in der Mikroverfahrenstechnik insbesondere der kontinuierlichen Analyse- und Reaktionstechnik
- Mikrofabriken für Biologie und Chemie im Wissenschaftspark Golm: Multi-µ-Praktikum
- Aufbau eines regionalen Ausbildungsprogramms "Mikroverfahrenstechnik" mit Praktikumsversuchen an einer mobilen, internetbasierten Praktikumsanlage
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