Urpferdchen-Speiseplan analysiert
(dpa) 76 Jahre nach dem Fund des Urpferdchens im Geiseltal bei Halle haben Wissenschaftler den Speiseplan des zierlichen Vierbeiners analysiert. Der kleine Vorfahr des Pferdes war auch Vegetarier und ernährte sich von Früchten, Blüten und Samen, wie Experten des Geiseltalmuseums und vom Frankfurter Senckenberg Forschungsinstitut in der Zeitschrift «Hercynia» berichten. Das vor rund 50 Millionen Jahren lebende Urpferdchen war 1933 bei Grabungen im Geiseltal entdeckt worden. Es ist vollständig erhalten und versteinert.
Erst jetzt fiel den Wissenschaftlern ein unscheinbares, bisher nicht inventarisiertes Glasröhrchen mit Korkverschluss auf, wie das Geiseltalmuseum am Montag mitteilte. Darin befand sich ein Stück Braunkohle mit dem Mageninhalt des Urpferdchens. Mit Hilfe moderner Mikroskope, die es zur Zeit der Ausgrabung nicht gab, konnte das wertvolle Stück Kohle nun untersucht werden. Das Urpferd war mit 70 Zentimetern Länge und 40 Zentimetern Schulterhöhe so groß wie ein Schäferhund. Die Geiseltalsammlung umfasst rund 30.000 Fossilien.
Originalveröffentlichung: Hercynia, Nr. 42/2009, S. 167
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