Neues Forschungszentrum für Dormagen
Bayer MaterialScience investiert rund fünf Millionen Euro in Laborgebäude
Effizienter, unkomplizierter, kürzere Wege – das ist die Philosophie für den Neubau eines Forschungszentrums von Bayer MaterialScience in Dormagen. Das Hydriertechnikum soll im Herbst bezugsfertig sein. Damit wird die Verfahrensforschung Isocyanate von Bayer MaterialScience an einem Ort gebündelt. „Das stärkt den Standort Dormagen und hilft, unsere weltweite Technologieführerschaft im Bereich der Isocyanate weiter auszubauen“, sagte Peter Vanacker, Leiter der Business Unit Polyurethane bei Bayer MaterialScience.
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Arbeiten für den Erfolg (v.l.): Klaus Jaeger (Leiter BMS-Standortverbund Nordrhein-Westfalen), Peter Vanacker (Leiter Business Unit Polyurethane), und Thorsten Dreier (Abteilungsleiter Verfahrensforschung Isocyanat-Produktion) legten den Grundstein für das neue Hydriertechnikum.
Bayer MaterialScience AG
Die Labore des künftigen Technikums spielen eine wichtige Rolle im Geschäftsbereich der Polyurethane. Ihre Aufgabe: Das Erforschen und Optimieren von technischen Abläufen zur Produktion der Isocyanate MDI und TDI sowie der zur Herstellung der dazu benötigten Vorprodukte. „Die Arbeitsgruppen bestehen bereits – jedoch an unterschiedlichen Standorten“, sagt Dr. Thorsten Dreier, Abteilungsleiter der Verfahrensforschung in der Isocyanat-Produktion. „Sie künftig zentriert in einem Gebäude zu haben, ist für uns ein großer Vorteil. Wir können dann unsere Abläufe zügiger koordinieren.“ So zieht das Anilinlabor aus Uerdingen nach Dormagen um. Mit unter dem neuen Dach: Die TDA- und die TDI-Verfahrensforschung.
Polyurethane finden als Weichschäume vor allem in Matratzen und Autositzen Verwendung, während Hartschäume zur Dämmung von Gebäuden oder Kühlschränken eingesetzt werden. In der Gebäudedämmung sparen Polyurethane dabei bis zu siebzig Mal mehr Energie als für ihre Herstellung eingesetzt wird.
In das neue Hydriertechnikum investiert Bayer MaterialScience rund fünf Millionen Euro. Es verteilt sich auf zwei Stockwerke und wird aus einem Labor- und einem Bürotrakt bestehen.
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