Gemeinschaftslabor von UniCat und BASF eröffnet
Das neue BasCat-Labor an der TU Berlin untersucht katalytische Prozesse für den Rohstoffwandel
BASF
„Heterogene Katalysatoren machen viele chemische Reaktionen kostengünstiger, umweltverträglicher oder überhaupt erst möglich. Gerade im Zeitalter knapper werdender Ressourcen spielen Energie- und Rohstoffeffizienz eine immer größere Rolle“, sagt Dr. Peter Schuhmacher, President Process Research and Chemical Engineering der BASF. „Zusammen mit unseren international renommierten Partnern wollen wir fundamentale wissenschaftliche Erkenntnisse zur Aktivierung wenig reaktiver Moleküle gewinnen, um langfristig die Entwicklung industriell relevanter Katalysatoren zu beschleunigen.“ Forschungspartner sind Arbeitsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, z.B. an den Instituten der Chemie, der Prozeß- und Verfahrenstechnik und der Werkstoffwissenschaften an der TU Berlin und in der Abteilung Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut.
„Der UniCat-Forscher- und Entdeckergeist wird nicht zuletzt durch das BasCat-Labor zum Gravitationszentrum in der Katalyseforschung in Deutschland, das neue experimentelle und theoretische Lösungen für den Rohstoffwandel entwickelt“, sagt Professor Dr. Matthias Drieß, Sprecher des Exzellenzclusters UniCat. „Im Exzellenzcluster UniCat werden Synergien zwischen der chemischen und biologischen Katalyse erforscht, um innovative Beiträge zur Energiewende und in der Wirkstoffforschung zu leisten.“ Seit der Unterzeichnung der Kooperationsverträge 2012 haben die Forschungspartner bereits zahlreiche Projekte gestartet. Mit den neuen Räumen erhält das BasCat nun ein gemeinsames Forschungszentrum für heterogene Katalyse unter einem Dach.
Professor Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, sagte anlässlich der BasCat-Eröffnung: „Durch die Kooperation des Exzellenzclusters UniCat mit der BASF hat die Katalyseforschung einen neuen Ort an der TU Berlin bekommen. In dem Gemeinschaftslabor BasCat wird zukunftsträchtige Spitzenforschung betrieben, die unserer Gesellschaft zu Gute kommt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten wichtige Beiträge zur Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung. Wir freuen uns, dass wir in diesem Projekt mit starken Partnern zusammen gekommen sind, mit denen zum einen Forschung auf Spitzenniveau und zum anderen eine exzellente Doktorandenausbildung in dem neuen Labor ermöglicht werden.“
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