WACKER erweitert Polysilicium-Produktion am Standort Burghausen
Um den steigenden Bedarf nach Solarsilicium sicherzustellen, baut WACKER seine Polysilicium-Produktion am Standort Burghausen aus. Ab Mitte 2004 wird die Produktionskapazität von Solarsilicium auf insgesamt 2600 Jahrestonnen erhöht. Dank eines speziell für die Photovoltaik modifizierten Abscheideprozesses ist WACKER in der Lage, ein exakt auf die Anforderungen der Photovoltaikindustrie zugeschnittenes Ausgangsmaterial für die Herstellung von Solarzellen kostengünstig zur Verfügung zu stellen.
Geplant ist eine Erweiterung der bestehenden Produktion mit Baubeginn im September 2003 sowie die Errichtung einer zusätzlichen Pilotfertigung von granularem Solarsilicium. Mittels Abscheidung aus Trichlorsilan können dann am Standort Burghausen knapp 5000 Tonnen Polysilicium im Jahr erzeugt werden. Der Burghauser Betrieb versorgt sowohl die ebenfalls am Standort angesiedelte WACKER SILTRONIC als auch externe Hersteller von Siliciumkristallen mit Polysilicium zur Fertigung von Reinstsiliciumwafern und Solarzellen.
Mit der Inbetriebnahme der bereits im Bau befindlichen Pilotfertigung für granulares Solarsilicium im zweiten Halbjahr 2004 erschließt WACKER neue Prozessmöglichkeiten zur Herstellung von Siliciumkristallen für die Photovoltaik. Die Pilotanlage arbeitet nach dem so genannten Wirbelschichtverfahren und erzeugt aus Trichlorsilan rund 100 Jahrestonnen granulares Solarsilicium. Die Vorteile von granularem Silicium liegen sowohl in der Eignung für kontinuierliche Kristallisationsprozesse als auch in der verbesserten Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Solarsilicium.
Insgesamt investiert WACKER für die geplanten Ausbaumaßnahmen im Werk Burghausen 40 Millionen Euro. Ziel des Kapazitätsausbaus ist es, unabhängig von der aktuellen Entwicklung am Halbleitermarkt ausreichende Produktionskapazitäten für Solarsilicium bereitzustellen. Durch die Ausbaumaßnahme werden 30 neue Arbeitsplätze am Standort entstehen.
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