ORMECON und NISSAN CHEMICAL INDUSTRIES vereinbaren Lizenzabkommen
Durchbruch in Nanotechnologie mit Organischen Metallen
Das deutsche Unternehmen ORMECON in Ammersbek bei Hamburg und NISSAN CHEMICAL INDUSTRIES haben ein Lizenzabkommen abgeschlossen. Das japanische Unternehmen darf im Rahmen der Vereinbarung spezielle Produkte auf Basis Polyanilin (dem von ORMECON entwickelten Organischen Nano-Metall), herstellen und verkaufen. Es handelt sich hierbei um hochleitfähige Dispersionen des Organischen Metalls zur Anwendung v.a. in extrem leistungsfähigen Kondensatoren (sog. "supercapacitors") und Solarzellen. Teil des Vertrages, der schon Anfang 2004 abgeschlossen wurde, ist auch eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung.
Details über die gemeinsam neu entwickelte und zum Patent angemeldete Hochleistungs-Kondensator-Technologie werden Nissan Chemical und Ormecon in wenigen Wochen auf zwei verschiedenen internationalen Konferenzen bekanntgeben.
Das Unternehmen ORMECON ist weltweit führend auf dem Gebiet leitfähiger Polymere. Die entwickelte einzigartige Technologieplattform zur Synthese und Umwandlung von nanostrukturierten Pulvern in ein organisches Metall (OrganicMetal(TM)) ist durch über 200 Patente geschützt. Es wird als Pulver mit Primärpartikeln von 10 nm Durchmesser hergestellt und anschließend in unterschiedlichsten Medien dispergiert, wobei in Dispersion Partikel zwischen 10 und 100 nm erreicht werden.
Mit dem Produkt ORMECON(R) CSN brachte das Unternehmen vor Jahren eine bahnbrechende Innovation für die moderne Leiterplattenherstellung auf den Markt: Aus wäßriger Dispersion wird eine hauchdünne (80 nm) ORMECON(R)-Schicht auf das Kupfer aufgebracht. Diese verschiebt das chemische Potential des Kupfers, veredelt die Oberfläche und wirkt bei der nachfolgenden Zinnabscheidung als Katalysator.
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