MorphoSys Mitgründer und Aufsichtsratsmitglied erhält Preis für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen
Professor Andreas Plückthun, Mitgründer und Aufsichtsratsmitglied der MorphoSys AG, erhält heute einen Preis der Karl-Heinz-Beckurts-Stiftung für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seine Erfolge in der Kommerzialisierung der Erkenntnisse zur Herstellung synthetischer Antikörper. Es handelt sich dabei um einen der drei mit jeweils 60.000 DM dotierten Karl-Heinz-Beckurts-Preise.
Die Karl-Heinz-Beckurts-Stiftung würdigt Professor Plückthun, der am Biochemischen Institut der Universität Zürich tätig ist, für seine biotechnologischen Innovationen und deren Umsetzung in wirtschaftliche Erfolge. Vor allem entwickelte er wichtige Grundlagen für die Generierung und Optimierung menschlicher Antikörper, die zur Gründung des Münchner Biotechnologie-Unternehmens MorphoSys AG in 1992 führte.
Auf der Grundlage seiner Arbeit entwickelten die Wissenschafter der MorphoSys AG die unternehmenseigene Plattformtechnologie, die sogenannte Human Combinatorial Antibody Library (HuCAL™). Mit Hilfe dieser Technologie können 100% humane Antikörper rein synthetisch hergestellt werden, eine Methode, die gegenüber herkömmlichen Technologien zur Generierung von Antikörpern zahlreiche Vorteile besitzt.
„Für derartige Erfindungen ist Teamwork eine Grundvoraussetzung“, erläuterte Professor Plückthun. „Ich möchte deshalb auch allen meinen Mitstreitern auf wissenschaftlicher wie auch auf wirtschaftlicher Ebene herzlich danken. Ich freue mich auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit in beiden Bereichen.“
Andreas Plückthun, Jahrgang 1956, studierte Biochemie an der Universität Heidelberg und promovierte 1982 in Biochemie an der University of California in San Diego. Von 1982 bis 1985 war er post-doctoral fellow an der Harvard University. 1985 erhielt Professor Plückthun eine Stelle als Gruppenleiter am Genzentrum sowie anschließend am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Seine gegenwärtige Stelle als Professor für Biochemie an der Universität Zürich trat er 1993 an. Sein Hauptinteresse gilt dem Design neuer Proteine: zur Aufklärung ihrer Architektur, als pharmazeutische Wirkstoffe und zur Erforschung des Genoms.
Die Karl-Heinz-Beckurts-Stiftung wurde 1987 von der früheren Arbeitsgemeinschaft der Großforschungsseinrichtungen (AGF), heute Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungseinrichtungen (HGF), errichtet. Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft brachten gemeinsam die Mittel für die Stiftung auf, die sich vor allem die Förderung und Vertiefung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Ziel gesetzt hat.
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