Dreidimensionale Bildgebung für die industrielle Entwicklung und Qualitätssicherung
Dreidimensional den inneren Aufbau von Werkstoffen und Geräten abbilden - das können die tomographischen Methoden des Hahn-Meitner-Instituts (HMI) Berlin. Sie liefern damit gerade für die industrielle Forschung und Entwicklung Informationen von unschätzbarem Wert. Die meisten dieser Verfahren setzen eine umfangreiche wissenschaftliche Infrastruktur voraus und sind daher nur an einigen wenigen wissenschaftlichen Großforschungszentren verfügbar.

Das Innere einer handelsüblichen Batterie - mit Synchrotronstrahlung zerstörungsfrei sichtbar gemacht. In den vier Quadranten ist zu sehen, wie sich die verschiedenen Substanzen verteilen Das Innere einer handelsüblichen Batterie - mit Synchrotronstrahlung zerstörungsfrei sichtbar gemacht. In den vier Quadranten ist zu sehen, wie sich die verschiedenen Substanzen verteilen
HMI
Die Neutronentomographie ist so eine Methode. Die Untersuchungsobjekte werden mit Neutronen durchleuchtet, die am HMI der Forschungsreaktor BER II bereitstellt. Das Verfahren erlaubt beispielsweise, Wasseransammlungen hinter einem Metallgehäuse sichtbar zu machen und wird daher erfolgreich in der Brennstoffzellenforschung eingesetzt. Aber auch das Innenleben von Motoren, Batterien und sogar archäologischen Objekten kann dreidimensional dargestellt werden.
Eine andere Methode - die Synchrotrontomographie - zeigt Strukturen mit einer Genauigkeit von einem Tausendstel Millimeter und erlaubt, verschiedene chemische Elemente getrennt darzustellen. Typische Untersuchungsobjekte sind unterschiedliche Werkstoffe, elektronische Bauteile, Gesteine aber auch Zähne und Knochen. Die für dieses Verfahren benötigte Synchrotronstrahlung nutzen die HMI-Forscher am Berliner Elektronenspeicherring BESSY.
Beim Industrietag am 16. November geben Wissenschaftler aus dem Hahn-Meitner-Institut einen Überblick über die verschiedenen Methoden und mögliche Kooperationsmodelle; erfahrene Nutzer erläutern an Beispielen deren Einsatz in der industriellen Forschung. Ein Grußwort spricht Volkmar Strauch, Berliner Staatsekretär für Wirtschaft.
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