Konjunkturschwäche hinterlässt deutliche Spuren bei Dow
(dpa-AFX) Der auf Kunststoffe spezialisierte US-Chemiekonzern Dow hat die Auswirkungen der schwachen Weltwirtschaft auch im dritten Quartal zu spüren bekommen. Umsatz und Gewinn gingen im Jahresvergleich deutlich zurück. Dow wurde zum 1. April vom Chemiekonzern DowDupont abgespalten.
Dow habe schnell Maßnahmen ergriffen, um sich an das makroökonomische Umfeld anzupassen, sagte Dow-Chef Jim Fitterling am Donnerstag laut Mitteilung. So werde das Unternehmen weiterhin seine Flexibilität bei Rohstoffen wirksam einsetzen und an seiner Kostendisziplin festhalten.
Im dritten Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich und auf Proforma-Basis um 15 Prozent auf rund 10,8 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen in Midland mitteilte. Das war etwa soviel wie erwartet. Dow führte es auf niedrigeren Preise und Volumen zurück.
Der Nettogewinn brach nach gut einer Milliarde Dollar im Vorjahr auf 333 Millionen Dollar ein. Hier belasteten unter anderem Integrations- und Abspaltungskosten den Konzern. Der bereinigte Gewinn je Aktie sank um ein Drittel auf 0,91 Dollar. Analysten hatten jedoch mit einem deutlich schlechteren Ergebnis gerechnet.
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