VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel: PV-Zulieferer Branche bleibt auch 2011 auf Wachstumskurs
Geschäftsklimaumfrage untermauert hervorragende Marktposition
Die Auftragssituation der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland stellt sich zum Ende des ersten Quartals 2011 als außerordentlich gut dar. In der aktuellen Geschäftsklimaumfrage des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) melden gut 93 Prozent der Unternehmen eine Verbesserung der Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr. „Die teilnehmenden Branchenvertreter prognostizieren für das laufende Jahr eine kräftige Umsatzsteigerung von 18 Prozent. Der Photovoltaik-Maschinenbau wird auch in Zukunft seiner Führungsrolle in der Photovoltaik-Fertigung gerecht. Für 2012 erwartet die Branche ein Wachstum von neun Prozent“, erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG und Vorsitzender von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel.
„Der Bedarf an innovativen Lösungen für die Photovoltaikproduktion ist nach wie vor ungebrochen. Zur Bewältigung ihrer dringendsten Herausforderung –der Kostensenkung– investieren unsere Kunden verstärkt in Maschinen und Anlagen made in Germany“, berichtet Fath. „ Die guten Werte bei den Umsatzerwartungen unterstreichen die hervorragende Positionierung der Branche auf internationalen Märkten und sind deutlich höher als im Durchschnitt des Gesamt-Maschinenbaus“, berichtet Dr. Florian Wessendorf, Projektleiter bei VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. In der Umfrage geben aktuell 61 Prozent der Unternehmen an, Überstunden zu fahren. Auch für die kommenden Monate gehen die Teilnehmer von einer ähnlich hohen Auslastung aus. Fast zwei Drittel der Unternehmen plant darüber hinaus den Aufbau von Personal. „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Ertragssituation erheblich verbessert“, betont Wessendorf.
Auch die Auftragsbestände weisen einen positiven Trend auf. War die von den Unternehmern ermittelte Auftragsreichweite vor einem Jahr noch 5,4 Monate, so wird im laufenden Jahr eine Auftragsreichweite von 7,5 Produktionsmonaten prognostiziert hat. Im Vergleich mit der Situation des Gesamt-Maschinenbaus besitzt der Photovoltaik-Maschinenbau hier einen signifikanten Vorsprung. „Deutsche Photovoltaik-Zulieferer werden auch in Zukunft erheblich zur nachhaltigen Kostensenkung bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung in der Photovoltaik-Produktion beitragen“, unterstreicht Fath. „Auf unserer Jahrestagung am 12. April in Berlin widmen wir uns insbesondere diesen Themen, u.a. mit Vorträgen und Workshops zu „Pricing Performance“ und „Total Cost of Ownership“, ergänzt Fath.
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