Experte für Polymer-Chemie
Teflon, Styropor und PVC: Diese Kunststoffe gehören zur Gruppe der Polymere und sind allseits bekannt. An Polymeren der Zukunft arbeitet der neue Uni-Professor Robert Luxenhofer. Er entwickelt zum Beispiel Materialien, die Arzneistoffe gezielt an ihren Wirkort bringen.

Professor Robert Luxenhofer von der Uni Würzburg
privat
Bei der Chemotherapie von Krebserkrankungen ist es wichtig, die Arzneistoffe möglichst zielgerichtet zum Tumor zu bringen: Das macht die Behandlung effektiver und grenzt Nebenwirkungen besser ein. Natürlich gilt dieses Prinzip auch für andere Krankheiten.
Um Therapien immer besser zu machen, setzt die Wissenschaft auch auf polymere Funktionswerkstoffe. Wenn man diese großen Moleküle geschickt konstruiert, lassen sich mit ihnen pharmazeutische Wirkstoffe gut verpacken und im Organismus zielgenau zum Wirkort bringen.
„Wir bezeichnen das als Nanomedizin“, sagt der neue Chemieprofessor Robert Luxenhofer. Bei seiner Arbeit stand bislang die Behandlung von Krebs im Mittelpunkt. An der Uni Würzburg will er das Spektrum der therapeutischen Ziele nun ausweiten und in Zusammenarbeit mit den Professoren Heike Walles und Jürgen Groll auch regenerative Therapieansätze untersuchen.
Technische Anwendungen
Polymere Funktionswerkstoffe sind auch für technische Anwendungen interessant, zum Beispiel für die Modifikation der Oberfläche intelligenter Bauteile. Auf diesem Gebiet ist Luxenhofer ebenfalls tätig. Dabei arbeitet er eng mit dem Süddeutschen Kunststoffzentrum (SKZ) in Würzburg zusammen. Zweck der Kooperation ist es, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung effektiver in anwendungsreife Produkte umzusetzen.
Meistgelesene News
Organisationen
Weitere News aus dem Ressort Wissenschaft
Diese Produkte könnten Sie interessieren

HYPERION II von Bruker
FT-IR und IR-Laser-Imaging (QCL) Mikroskop für Forschung und Entwicklung
Untersuchen Sie makroskopische Proben mit mikroskopischer Auflösung (5 µm) in sekundenschnelle

Eclipse von Wyatt Technology
FFF-MALS System zur Trennung und Charakterisierung von Makromolekülen und Nanopartikeln
Neuestes FFF-MALS-System entwickelt für höchste Benutzerfreundlichkeit, Robustheit und Datenqualität

Holen Sie sich die Chemie-Branche in Ihren Posteingang
Mit dem Absenden des Formulars willigen Sie ein, dass Ihnen die LUMITOS AG den oder die oben ausgewählten Newsletter per E-Mail zusendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch die LUMITOS AG erfolgt auf Basis unserer Datenschutzerklärung. LUMITOS darf Sie zum Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der LUMITOS AG, Ernst-Augustin-Str. 2, 12489 Berlin oder per E-Mail unter widerruf@lumitos.com mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zudem ist in jeder E-Mail ein Link zur Abbestellung des entsprechenden Newsletters enthalten.