VCI hofft nach Klimagipfel weiter auf konkrete Schritte zu einem globalen Klimaschutzabkommen
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat sich nach Abschluss des Weltklimagipfels von Warschau für eine stärkere Rolle der Wirtschaft in der Klimaschutz-Diskussion ausgesprochen. Laut VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann hat der Gipfel gezeigt, dass Klimaschutz nicht gegen und nicht ohne die Wirtschaft möglich ist. Tillmann sagte: „Die Herausforderung der Zukunft besteht darin, Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung miteinander zu vereinbaren. Wirtschaftswachstum einzustellen kann ebenso wenig die Lösung sein, wie den Klimaschutz aufzugeben. Wir brauchen mehr Innovationen, damit die Weltwirtschaft langfristig einen nachhaltigen Pfad einschlagen kann.“ Branchen wie die Chemie könnten mit ihren Produkten erheblich dazu beitragen, dass weniger CO2-Emissionen entstehen.
Tillmann bedauerte, dass sich wesentliche Emittenten wie Japan und Australien in Warschau von früheren Zusagen distanziert und auch Schwellenländer noch weit davon entfernt sind, notwendige Klimaschutzzusagen zu treffen. Dadurch sei ein internationaler Emissionshandel in weite Ferne gerückt. Tillmann drückte abschließend seine Hoffnung aus, dass die kommenden Jahre konkretere Resultate für eine globale Einigung bringen werden: „Wir hoffen nun auf die diplomatischen Künste Frankreichs, um bis 2015 ein internationales Klimaschutzabkommen auszuhandeln, das alle wichtigen Emittenten miteinbezieht.“ Dies würde stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für Unternehmen schaffen, so Tillmann.
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