Analytica 2004 eröffnet mit Aussteller-Rekord
München (ots) - München steht diese Woche ganz im Zeichen von Analytik, Labortechnik und Biotechnologie: Heute öffnet die analytica 2004 ihre Tore auf dem neuen Messegelände in Riem. Insgesamt zeigen 1.120 Aussteller aus 35 Ländern Geräte und Lösungen für die Abnehmer-Branchen Chemie, Pharmazie, Medizin, Umwelt und Ernährung. Von der diesjährigen Analytica werden wichtige Impulse erwartet: Die wirtschaftliche Situation der Labortechnik- und Analytik-Industrie bzw. der Biotech-Branche ist durch Stagnation und Konsolidierung geprägt. Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München International: "Trotz dieser problematischen Kenndaten entwickelt sich die diesjährige Analytica hervorragend: Wir übertreffen mit 1.120 Ausstellern den Aussteller-Rekord der Analytica 2002 um über fünf Prozent." Dabei kommt jeder dritte Aussteller aus dem Ausland; über 250 Unternehmen können auf der Leitmesse der Branche zum ersten Mal als Aussteller begrüßt werden. Für Klaus Dittrich ist das ein Indiz, dass die Analytica den sich leicht abzeichnenden Aufschwung in der Industrie fördert.
Darüber hinaus spielt die Analytica eine zentrale Rolle bei der Vorstellung von Innovationen zum Nutzen der Allgemeinheit: Ob Borreliose-Schnelltester oder Bluttests zur Diagnose bakterieller Gastritis, Biochips zur Früherkennung von Volkskrankheiten wie Krebs oder Arteriosklerose bzw. Analyseverfahren zum Aufspüren von Genfood oder toxischen Bestandteilen in Lebensmitteln - auf der Analytica werden Lösungen für eine humanere und individuellere Medizin sowie wirksame Methoden für mehr Verbraucherschutz präsentiert. In puncto Neuheiten dreht sich vieles um Themen wie Miniaturisierung, Laborautomatisierung durch den Einsatz von Robotern und mobilen Analysegeräten, die direkt vor Ort z.B. bei Patienten, Drogenkontrollen und Umweltverschmutzungen eingesetzt werden können. Die Analytica wird von der Analytica Conference begleitet, auf der hochkarätige Wissenschaftler aus aller Welt den aktuellen Stand der Forschung diskutieren. Hier stehen unter anderem Aspekte wie Verbraucher- und Umweltschutz, Forensik und die wissenschaftlichen Disziplinen der Genforschung wie Proteomics oder Metabolomics im Mittelpunkt. Dabei wird nicht mehr das einzelne Gen, sondern die Wechselwirkung und Kommunikation der Gene und Proteine in den Zellen untersucht.
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