Bayer darf Consumer-Health-Geschäft von Roche übernehmen
Die Europäische Kommission hat die Pläne der Bayer AG, den Consumer-Health-Bereich des Schweizer Roche-Konzerns zu übernehmen, mit geringfügigen Auflagen genehmigt. Bayer will das weltweite Geschäft mit verschreibungsfreien Arzneimitteln von Roche - mit Ausnahme von Japan - erwerben und in die Division Consumer Care des Teilkonzerns Bayer HealthCare AG integrieren. Die Akquisition umfasst das so genannte OTC-Geschäft ("over the counter") mit bekannten Marken wie "Rennie" und "Bepanthen" sowie Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel. Die Transaktion hat ein Volumen von 2,38 Milliarden EUR und soll zum Jahreswechsel 2004/05 abgeschlossen werden.
Im Gegenzug für die Genehmigung hat die EU-Kommission Bayer aufgefordert, regionale Rechte an drei Roche-Produkten zu veräußern, die zusammen für einen Jahresumsatz von 2,25 Millionen Euro oder 0,23 Prozent des zu transferierenden Umsatzvolumens stehen. Betroffen sind die Schmerzmittel Aspro und Aspro C in Österreich sowie die Pilzmittel Desenex und Caldesene in Irland.
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