Henkel plant Werksschließungen und Produktionsverlagerungen
(dpa-AFX) Der Konsumgüterkonzern Henkel will sich im Rahmen seines bereits angekündigten Sparprogramms mit der Schließung oder Verlagerung einzelner Produktionsstätten wieder auf Kurs bringen. Wie der Konzern mitteilte, sollen die Maßnahmen zusammen mit dem bereits angekündigten Abbau von insgesamt 3.000 Stellen weltweit ab 2007 Einsparungen von jährlich rund 125 Millionen Euro bringen. Für das laufende Jahr seien Einsparungen von 60 Millionen Euro anvisiert. 2006 sollen es 115 Millionen Euro sein.
Im einzelnen ist geplant, eine Produktionsstätte in Düsseldorf für Wasch- und Reinigungsmittel zu verlegen. Das Werk für Konsumentenklebstoffe in Hannover soll teilweise geschlossen werden. In Dublin steht die Reorganisation eines Werks für den Bereich Technologies auf der Agenda. Im kanadischen Brampton will Henkel das Klebstoffwerk schließen. Zudem soll die Waschmittelproduktion im französischen Reims eingestellt werden.
Zuvor hatte Henkel bereits eine Straffung der Verwaltung angekündigt. Das Budget für die Maßnahmen unter dem Namen "Advanced Restructuring" liegt bei 408 Millionen Euro, die bereits im abgelaufenen Jahr 2004 verbucht wurden.
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