BASF prüft Verkauf der Bereiche Styrol, Polystyrol, ABS und SBS
Die BASF AG hat bekannt gegeben, strategische Optionen für Teile ihrer Styrol-Kunststoffe zu prüfen. Zeitgleich hat die BASF ein erstes Kaufangebot für diese Geschäfte erhalten und beabsichtigt, mit dem Interessenten nun entsprechende Gespräche aufzunehmen.
Betrachtet werden die Geschäfte mit Styrol (SM), Polystyrol (PS), Styrol-Butadien-Blockcopolymer (SBS) und Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) inklusive der Produktionsanlagen in Antwerpen/Belgien, Altamira/Mexico, São José dos Campos/Brasilien, Ulsan/Süd-Korea und Dahej/Indien. Der Umsatz dieser Geschäfte betrug im Jahr 2006 rund 3,2 Milliarden EUR, die Zahl der dafür tätigen Mitarbeiter liegt weltweit bei etwa 1.000.
"Wir konnten die Ergebnisse unserer Geschäfte mit Styrol-Kunststoffen durch eine Reihe von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Optimierung unserer Geschäftsmodelle bereits deutlich verbessern. Dennoch sind weitere Schritte notwendig, um ein angemessenes Ertragsniveau erreichen zu können", sagte Dr. John Feldmann, BASF-Vorstandsmitglied und zuständig für Kunststoffe sowie für Öl und Gas. "Wir werden nun Gespräche zur Prüfung dieses ersten Angebotes aufnehmen sowie weitere Optionen in Betracht ziehen. Wir werden dabei vor allem prüfen, ob diese Teile unserer Styrol-Kunststoffe in ihrem hart umkämpften Markt eine bessere Wettbewerbsposition einnehmen können, wenn sie zum Portfolio eines im weltweiten Commodity-Geschäft erfahrenen Unternehmens gehören."
Hans W. Reiners, Leiter des Unternehmensbereiches Styrol-Kunststoffe führte weiter aus, dass sich die BASF im verbleibenden Geschäft mit Styrol-Kunststoffen zukünftig auf Schaumstoffe und Spezialitäten für die Bau-, Automobil- und Verpackungsindustrie sowie für die Sport- und Freizeitindustrie konzentrieren wird. "Dies basiert auf der Strategie des Kunststoff-Segments der BASF, ihren Kunden hochinnovative und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten."
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