INEOS stellt das Cracker-Projekt in Wilhelmshaven ein
Der Anstieg der Investitionskosten von deutlich über 30 Prozent allein in den letzten zwölf Monaten hat dieses Projekt in seiner jetzigen Form unwirtschaftlich gemacht.
INEOS hatte geplant, durch Investitionen in einen neuen Ethan-Cracker und unter Verwendung von Ethan aus einer von Statoil und E.ON Ruhrgas zu errichtenden Gasseparationsanlage in Dornum, seine Aktivitäten am Standort Wilhelmshaven auszubauen. Dies hätte Investitionen in eine neue Chloranlage nach Membran- Technologie sowie Kapazitätserweiterungen der bestehenden und VCM- und S-PVCAnlagen beinhaltet. Zusätzlich war von INEOS eine Ethylen-Pipeline von Wilhelmshaven zur ARG-Pipeline in Nordrhein-Westfalen geplant.
"Dies ist ganz klar ein enttäuschender Ausgang für INEOS, die Stadt Wilhelmshaven und das Land Niedersachsen", kommentiert INEOS-Vorstandsvorsitzender Jim Ratcliffe. "Alle Seiten haben seit der ursprünglichen Vereinbarung zwischen den drei Unternehmen im August 2005 beträchtliche Ressourcen in die Entwicklung ihrer Projekte gesteckt. Wir bedauern, dass der jüngste Anstieg der Projektkosten eine derart signifikante Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit des Projektes gehabt hat."
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