BASF erhält Genehmigung für MDI-Projekt in Chongqing, China
Start der Produktion für 2014 geplant
BASF hat die Genehmigung für den Neubau eines MDI-Komplexes im chinesischen Chongqing erhalten. Die Anlage wird eine Jahreskapazität von 400.000 Tonnen MDI (Diphenylmethandiisocyanat) haben. Die Investition beläuft sich auf insgesamt 8 Milliarden RMB (rund 860 Millionen €). Produktionsstart der Anlage, die ein Grundprodukt vor allem für Polyurethan-Schaumstoffe herstellen wird, ist für 2014 geplant.
Nach sorgfältiger Prüfung der Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsstandards, zwei öffentlichen Beratungsrunden sowie zahlreicher Experten-Gutachten erhielt die BASF die Genehmigung für das Projekt von Chinas Regierungsbehörden. Der hochmoderne Industriekomplex wird aus einer MDI-Anlage, einer Nitrobenzolanlage sowie einer Anilinanlage bestehen und insgesamt 40 Hektar umfassen. Er bildet das Zentrum eines integrierten chemischen Produktionskomplexes, der vom Chongqing (Changshou) Chemical Industry Park betrieben wird.
„Chongqing befindet sich im Zentrum einer Wachstumsregion im Landesinneren von China. Hier zu investieren gibt uns Zugang zu einem der künftig größten MDI-Märkte der Welt“, sagte Dr. Martin Brudermüller, Vorstandsmitglied der BASF SE und verantwortlich für die Region Asien, Pazifischer Raum. „Wir legen höchste Sicherheits- und Umweltstandards beim Bau und Betrieb unserer Anlage an. Zugleich stellen wir Produkte her, die direkt dazu beitragen, Energieeffizienz zu steigern und CO2-Emissionen zu reduzieren. Diese Investition ist ein wegweisender Schritt für die Entwicklung Westchinas. Dadurch unterstützen wir die Pläne der chinesischen Regierung, diese Region schnell und nachhaltig zu fördern.“
In dem BASF-Komplex werden bei voller Auslastung mindestens 300 Arbeitsplätze dauerhaft entstehen. Mit Inbetriebnahme der neuen Anlage nehmen außerdem 17 Fabriken und Unternehmen im Chemiepark ihre Arbeit als wichtige Partner oder Lieferanten auf. Sie bilden einen neuen Industrie-Fertigungscluster, mit dem viele arbeitsintensive Industrien versorgt werden.
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