LANXESS will durch Zukäufe wachsen
(dpa-AFX) Der Chemiekonzern LANXESS will durch Zukäufe wachsen. Nachdem die abgespaltene ehemalige Bayer-Tochter die gröbsten Sanierungsschritte bewältigt habe, rückten nun Akquisitionen in den Fokus, sagte Konzern-Chef Axel Heitmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Verkraftbar seien Unternehmen oder Unternehmensteile mit einem Umsatz von mehreren Milliarden Euro. Dabei könnten selbst Sanierungsfälle attraktiv sein, da das Sanieren zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehöre.
Eine vorübergehende Verwässerung der Unternehmensrendite wollte Heitmann dabei nicht ausschließen: "Wenn man die Chance hat, eine neue LANXESS-Story zu schreiben, dann müsste man notfalls auch die kurzfristigen Ziele neu definieren", sagte er. Die generelle Ausrichtung des Konzerns auf Basischemie, Polymere und Feinchemie soll unverändert bleiben.
Bereits Mitte September hatte Heitmann betont, dass LANXESS nach dem Umbau nun in der Lage sei, Akquisitionen ins Auge zu fassen. Der Spielraum zur Stärkung der Geschäfte wurde damals auf über 1,5 Milliarden Euro beziffert. Der während der Zahlenvorlage Mitte November angekündigte Zukauf gilt bereits als "erster Schritt" in die Richtung, durch Unternehmenskäufe zu wachsen.
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