Kosten des Börsengangs drücken Symrise 2006 tief in die Verlustzone
(dpa) Die Kosten des Börsengangs haben den Duft- und Geschmacksstoffe-Spezialisten Symrise im vergangenen Jahr tief in die Verlustzone gedrückt. Der Fehlbetrag erhöhte sich auf 89,8 Millionen Euro von 52,4 Millionen im Jahr davor, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Für dieses Jahr kündigte Symrise-Chef Gerold Linzbach einen Gewinn an. Davon würden 30 bis 50 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet. Der Börsengang und Restrukturierungen hätten 2006 mit rund 170 Millionen Euro zu Buche geschlagen, sagte Finanzvorstand Rainer Grimm.
Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf rund 1,23 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 193,1 Millionen Euro im Vorjahr auf 243,2 Millionen Euro.
Für 2007 bis 2008 sei ein durchschnittliches Umsatzwachstum von rund fünf Prozent zu erwarten, teilte Symrise weiter mit. Die Verkaufspreise dürften 2007 stabil und die Energiekosten hoch bleiben.
Die ersten zwei Monate 2007 seien «sehr gut» verlaufen, sagte Linzbach. Für das laufende Jahr seien noch ein bis zwei kleinere Zukäufe zu erwarten. In der Branche gebe es noch viele kleinere Unternehmen. Zuletzt hatte Symrise den englischen Anbieter von Kräuter- und Gewürzpasten Steng übernommen.
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