Innovative Etiketten und Solarzellen aus dem Drucker
An der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeitet ein Team von Chemikern um Prof. Dr. Ulrich S. Schubert an Druckprozessen der Zukunft. Aus den Druckerdüsen kommt nicht länger nur Farbe, sondern auch funktionale Materialien oder ganze Zellen.
Die Jenaer Wissenschaftler nutzen das Inkjet-Verfahren u. a. für die Herstellung von dünnsten Filmen, die bei Solarzellen und bei Lichtquellen (OLEDs) eingesetzt werden. Mit einer Silbertinte druckt Schuberts Team kleine "Antennen" auf Folien. Diese Antennen sind revolutionär: Die hochfeinen Silberpartikel digital auf Folien gedruckt sind in der Lage, u. a. den herkömmlichen Strichcode auf Waren abzulösen. "Der Einkaufskorb wird per Radiowellen abgetastet werden und damit steht in Sekundenschnelle der Preis fest", nennt Prof. Dr. Ulrich S. Schubert eine Anwendungsmöglichkeit. Durch eine Weiterentwicklung des Verfahrens ist es den Jenaer Chemikern jetzt auch möglich, die Silberpartikel ohne das übliche Erhitzen auf Oberflächen aufzutragen - und zwar im Bereich bis zu 40 Mikrometer ohne Einsatz von Masken. Sogar unsichtbare leitfähige Linien können erzeugt werden - damit werden ganz neue Anwendungsfelder eröffnet.
Dieses Inkjet-Druckverfahren und seine Einsatzmöglichkeiten präsentieren die Jenaer Chemiker vom 3.-8. März auf der CeBIT in Hannover.
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